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Insights · Dezember 2014

3d homestaging — leere räume digital möblieren

Digitales Staging für Bestandsobjekte: kürzere Vermarktungszeit, höhere Verkaufspreise. Der Vorläufer von Magic.

leere wohnungen verkaufen sich schlechter

Maklerinnen wissen das schon lange: ein leerer Raum mit perfekten Maßen verliert gegen einen gleich großen Raum mit Möblierung, Licht und Atmosphäre. Eine Couch zeigt, dass das Wohnzimmer wirklich ein Wohnzimmer ist. Ein Esstisch macht den Essbereich lesbar. Ein Bett verwandelt das „Schlafzimmer-Maß-12-Quadratmeter” in „hier könnte ich morgens aufwachen.”

Physisches Staging — also echte Mietmöbel rein — ist teuer und logistisch sperrig. 3D Homestaging ist der digitale Weg: das gleiche Foto, dieselben Räume, aber mit 3D-möblierten Layern darüber.

wie das technisch geht

Wir nehmen ein Foto oder einen 360°-Rundgang einer leeren Wohnung, modellieren die Möbel passend zur Perspektive in 3D, integrieren sie pixel-genau ins Originalbild und matchen Licht, Schatten und Reflexionen. Das Ergebnis sieht nicht aus wie ein Rendering mit eingestellter Couch, sondern wie eine echte Wohnungsbesichtigung.

der vorgänger von magic

Was wir 2014 mit klassischen 3D-Tools für jedes Objekt einzeln gemacht haben, ist heute teilweise automatisiert in unserer Magic-Plattform. Magic übernimmt die wiederholbaren Schritte (Möbel auswählen, einstellen, beleuchten) und gibt dem Makler ein Selbstbedienungs-Tool für die schnellen Fälle.

Aber: Für anspruchsvolle Objekte — Penthouses, Showrooms, Investor-Pitches — ist die handgemachte 3D-Variante immer noch der goldene Standard. Die Logik dahinter ist gleich geblieben: Wer eine Wohnung leer fotografiert, verkauft sie unter Wert.

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