hotelzimmer als produkt
Im Tourismus wird ein Zimmer in der Regel als Architektur gedacht: Wand, Boden, Bett. Wir haben für die Relax Suite Modern im Falkensteiner Therme & Golf Hotel Bad Waltersdorf vorgeschlagen, das Zimmer als Produkt zu denken — mit klarem Designcode, klarer Material-Palette und reproduzierbaren Komponenten über 10 Appartements.
Das Projekt entstand mit dem Grazer Architekten Florian Schober, mit dem wir auch in anderen Wohn- und Hotelprojekten zusammengearbeitet haben.
vom moodboard zum modell
Vor jeder Visualisierung stand ein Moodboard — Materialien, Lichtsetzung, Atmosphäre. Erst dann wurde gerendert. Das klingt selbstverständlich, ist es in vielen Hotelprojekten aber nicht: oft entsteht das Visual nach der Architekturplanung als Marketing-Ergänzung. Bei dieser Suite war es umgekehrt: das Renderings-Briefing trieb die Materialwahl mit.
was am ende rauskam
10 Appartements mit konsistenter Design-Linie. Jedes leicht variiert (Blickrichtung, Möbel-Setup), aber alle in der gleichen Sprache. Das hat dem Hotel zwei Dinge gegeben: ein konsistentes Marketing-Visual über mehrere Booking-Plattformen — und ein Briefing-Tool für die nachfolgenden Sanierungsphasen.
Der Hospitality-Bereich ist sensibel für solche „aus einem Guss”-Aufträge. Wenn das Wohn-Bild zerfasert, leidet die Wahrnehmung des ganzen Hauses. Wir verstehen Hotelvisualisierung deshalb als Brand-Arbeit, nicht als Bild-Produktion.